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FAQ

OSG-TEP: „Häufig gestellte Fragen“ (FAQ – Frequently asked questions)

Welche Art von Prothesen werden verwendet?:
Wir verwenden bei Primäreingriffen ausschließlich anatomische, ungeführte, unzementierte 3-Komponenten-Prothesen der neuesten Generation. Nur bei ausgedehnten Knochenveränderungen können auch Individualprothesen (speziell für den Patienten entwickelt) zum Einsatz kommen. Für die Entscheidung über den Prothesentyp sollten aber die radiologischen individuellen Gegebenheiten des Patienten berücksichtigt werden.

Wie häufig führen Sie TEP-Operationen durch?:
Wir operieren 4-6 OSG-Prothesen pro Woche und sind damit in Deutschland und weltweit eine führende Klinik. Für Sie besteht weiterhin der Vorteil, dass alle OSG-TEP-Operationen von „einer Hand“ durchgeführt werden und sich damit die Erfahrung noch einmal deutlich fokussiert.

Was ist wenn sich die Prothese schon früher als erwartet lockert?:
In der Literatur werden selbst bei älteren Prothesenmodellen, die in unserer Klinik nicht mehr verwendet werden, schon „Überlebensraten“ von bis zu 95 % in 12 Jahren berichtet. Dies entspricht einer theoretischen Lockerungsrate von 0,5 % pro Jahr (und damit vergleichbar der für Knie- und Hüftendoprothesen). Auch in einer Multi-Center-Analyse ist die Revisionsrate im Bereich von etwa 2 % / Jahr ermittelt worden.
Dann besteht aber die Möglichkeit bei einer Lockerung die Prothesenkomponenten auszutauschen und damit die gute Funktionalität zu erhalten. Auf Patientenwunsch kann natürlich selbstverständlich auch in so einem Fall eine Versteifung immer noch durchgeführt werden. Allerdings konnten selbst bei Lockerungen von älteren Prothesenmodellen bisher immer Wechseloperationen in unserer Klinik durchgeführt werden.

Wann kann ich nach der OP wieder Auto fahren?:
Die ersten sechs Wochen sollte eine Teilbelastung eingehalten werden, da die unzementierte Prothese erst in den Knochen einwachsen muss. Daher empfiehlt sich erst im Anschluss das selbstständige Autofahren.

Wann kann ich nach der OP wieder voll belasten?:
Da die Prothese nicht zementiert wird, sollte in den ersten sechs Wochen eine Teilbelastung eingehalten werden, um das regelrechte Einheilen der Prothesenkomponenten nicht zu stören. Daher empfiehlt sich erst im Anschluss die volle Belastung.

Wie lange muss ich im Krankenhaus bleiben?:
Der stationäre Aufenthalt liegt im Mittel bei 5 bis 8 Tagen. Er hängt aber neben der ungestörten primären Wundheilung insbesondere von Begleiterkrankungen, Alter etc. bzw. gleichzeitig durchgeführten operativen Prozeduren ab.

Muss ich eine Reha / Kur o. ä. nach der OP absolvieren?:
Eine stationäre Anschluss-Heil-Behandlung (AHB) ist allgemein nicht erforderlich. Die meisten Patienten führen eine ambulante physiotherapeutische Behandlung unmittelbar in Wohnortnähe durch. Natürlich kann auf Wunsch des Versicherten von unserer Sozialbeauftragten gerne eine entsprechende „Kur“ beantragt werden, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Wie hoch ist das Risiko?:
Das Risiko für eine Komplikation hängt von den Durchblutungsverhältnissen, von den lokalen Weichteilverhältnissen (Narben, Wunden, etc), von Begleiterkrankungen (Diabetes mellitus, u. a. m.), von persönlichen Verhältnissen (Raucher, u. ä.) und natürlich auch von den bestehenden Fehlstellungen, Knochendefekten etc. ab. Aufgrund der Vielzahl der Einflussfaktoren kann erst nach gründlicher klinischer Untersuchung und bildgebender Diagnostik das individuelle Risikoprofil ermittelt werden.

Im Allgemeinen werden die Infektionsraten bei derartigen Eingriffen in der Literatur mit 2-7 % angegeben. Durch die sorgfältige Analyse und große Erfahrung auf dem Gebiet der Sprunggelenksendoprothetik liegt die eigene Komplikationsrate bzgl. einer Infektion aber unter einem Prozent.

Bezahlt meine Krankenkasse die OP ?:
Die Operation wird in der Regel von allen Krankenkassen bezahlt. Bei den gesetzlichen Krankenversicherungen ist allerdings meistens die An- und Abreise selbst zu bezahlen. Bei den privaten Krankenversicherungen bzw. bei den Berufsgenossenschaften (Arbeitsunfallfolgen) können die Fahrtkosten teilweise sogar vollständig erstattet werden.
Bei ausländischen Patienten erfolgt ambulant die Abrechnung als “Selbstzahler”.

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