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OSG-Arthrose / TEP

TEP steht für: Totalendoprothese
Bei einem Gelenkverschleiß des oberen Sprunggelenkes (OSG) kann häufig unabhängig von der Ursache der Entstehung (unfallbedingte / idiopathische Arthrose, rheumatische Arthritis, Gelenkdestruktion bei Fehlstellungen, u. v. a. m.) durch eine Operation eine Verbesserung erreicht werden. Aber erst durch die Kenntnis der Weichteilverhältnisse und des Grades der Zerstörung der knöchernen und knorpeligen Strukturen des Sprunggelenkes (und ggf. weiterer Verletzungskomponenten) kann eine sichere Empfehlung über das weitere Procedere gegeben werden. Ob eine Operation sinnvoll ist und wenn ja in welcher Technik sie durchgeführt werden sollte, kann ebenfalls erst nach klinischer und ggf. erweiterter bildgebender Diagnostik entschieden werden. Eine Versteifung ist allerdings nur noch sehr selten notwendig. Derzeit führen wir auch als weltweit einzige Klinik die OSG-TEP-Implantation minimalinvasiv in sogenannter Schlüssellochtechnik durch.
Sie haben bei uns auch die Möglichkeit mit einer anatomischen Sprunggelenksprothese oder falls erforderlich mit einer Individual-Sprunggelenksprothese („custom-made“) versorgt zu werden, wenn nach entsprechender Diagnostik eine Indikation besteht. Als Zentrum für derartige Eingriffe sind wir mit allen technischen Möglichkeiten gerüstet und mit höchster operativer Erfahrung ausgestattet, um für Sie zunächst eine entsprechende Beratung und ggf. nachfolgend auch den Eingriff durchführen zu können.

Die Kasse übernimmt regulär die Kosten für die OP - nur die Anreise und Abreise muss in der Regel selbst bezahlt werden. 5-8 Tage stationärer Aufenthalt sollten etwa eingeplant werden. Die Nachbehandlung umfasst mindestens 6-12 Wochen je nach begleitenden Erkrankungen bzw. Unfallfolgen.
Um eine solche Entscheidung treffen zu können, wäre eine Vorstellung in unserer Sprechstunde notwendig. Meist reicht eine einmalige Vorstellung aus um alle Fragen zu klären und die Indikation zu stellen.
Für Patienten in der gesetzlichen Krankenversicherung ist eine Überweisung vom Hausarzt erforderlich.
Einen Termin können Sie auch gerne per E-Mail vereinbaren.
Falls Sie vorab weitere Fragen haben sollten, wenden Sie sich bitte an unser Service-Team.